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Weißenstädter Holzgaragen Manufaktur - Individuelle Holzgaragen aus dem Fichtelgebirge

Im Gegensatz zu anderen Baustoffen ist der Baustoff Holz CO²-neutral.


Während der Wachstumsphase eines Baumes
wird Kohlenstoffdioxid durch die Photosynthese
im Holz eingelagert und somit der Umwelt
entzogen.

Wird das eingeschnittene Holz im Folgeschritt
sinnvoll verbaut, dann lässt sich das CO² über
Jahrzehnte im Bauwerk speichern.

Klimaschutz
Wie viel Wald braucht der Mensch?

Die globale Klimaerwärmung, in erster Linie verursacht durch den Ausstoß des Treibhausgases CO2, ist ein umweltpolitischer Dauerbrenner. Die Erwartungen an die Politik waren und sind klar: Es müssen endlich Nägel mit Köpfen gemacht und CO2 senkende Maßnahmen verabschiedet werden, die greifen. Denn es geht auch und gerade um die Sicherung der Lebensgrundlagen nachfolgender Generationen.

Die internationale Politik als Hoffnungsträger zur Lösung eines globalen Problems ist ein Ansatz. Aber: Das Weltklima betrifft jeden. Und: Jeder kann sich klimaschützend verhalten. Viele entscheiden sich tagtäglich dafür, FCKW freie Produkte zu kaufen oder das Auto öfter einfach mal in der Garage zu lassen. Eine Möglichkeit, die in gewisser Weise vor der Tür liegt, ist den Meisten jedoch noch nicht so bewusst: Die Entscheidung für Produkte aus heimischem Holz ist zugleich immer auch die Entscheidung für aktiven Klimaschutz.



Wälder sind – neben den Ozeanen – die größte CO2-Senke der Erde. Bäume nehmen während ihres Wachstums CO2 aus Luft auf und speichern es in Form von Kohlenstoff. Das klimaschädliche Gas bleibt für die gesamte Lebensdauer eines jeden Baumes im Holz gebunden und somit der Atmosphäre entzogen. Erst danach wird es, z.B. durch Verrotten im Wald, in gleicher Menge wieder frei. Dieses CO2 binden wiederum nachwachsende Bäume – ein perfekter natürlicher Kreislauf mit Klima-schutzfunktion.

Das Beste daran: Die Fähigkeit CO2 zu binden, besitzt Holz nicht nur, so lange es als Baum im Wald steht. Sie bleibt auch erhalten, wenn man den Baum fällt und daraus Holzprodukte herstellt. Die Speicherfunktion lässt sich somit durch die Bewirtschaftung der Wälder und die Holznutzung weiter verlängern. Bei der Verwendung von heimischem Holz fällt die CO2-Bilanz noch positiver aus. Dieses Holz wächst gewissermaßen vor der Tür und kann auf kurzem Wege in die Verarbeitung und weiter zum Verbraucher gelangen. Transporte über weite Strecken per Schiff, Bahn oder Lkw lassen sich vermeiden und CO2-Emissionen reduzieren.



In Deutschland sind rund 340 Mio. Tonnen Kohlenstoff in Holzprodukten (inklusive Papier) gespeichert, was in etwa 1.250 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent entspricht. Es liegt dabei auf der Hand, dass sich dieser klimaschützende Effekt optimiert, wenn das Holz zu besonders langlebigen Produkten verarbeitet wird, wie z.B. zu Möbeln oder kompletten Holzhäusern.

Fakt ist: Der Mensch braucht Wald und Holz. Aber: Ist da nicht ein Widerspruch? Bedeutet Holznutzung nicht Waldgefährdung? Der umweltbewusste Verbraucher kann guten Gewissens zu heimischen Holzprodukten greifen. In den vergangenen 40 Jahren hat in Deutschland die Waldfläche um rund 500.000 Hektar zugenommen, heute beträgt sie insgesamt 10,7 Mio. Hektar. Jährlich wachsen 58 Mio. m3 Holz zu, der Holzeinschlag pro Jahr beträgt dagegen 40 Mio. m3. Damit wird deutlich: Das Ökosystem Wald nimmt keinen Schaden, wenn man Holz nutzt – sei es als Baustoff, erneuerbarer Energielieferant, Hightech-Material oder zur Herstellung unterschiedlichster Produkte. Möglich macht dies das Prinzip der Nachhaltigkeit, das in Deutschland seit 250 Jahren forstwirtschaftliches Handeln bestimmt. Nachhaltige Forstwirtschaft meint, nur so viel Holz zu nutzen wie dauerhaft nachwächst und zugleich so zu wirtschaften, dass auch Boden, Tier- und Pflanzenwelt intakt bleiben.

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